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Dieter Metzler
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Trachtbeobachtung mit der Stockwaage

Die Prognose und die Beobachtung einer Waldtracht erfordert sehr viel Fachwissen und Erfahrung eines Imkers. Das Zusammenspiel von Wirtspflanzen, Sauginsekten, Ameisen und Bienen ist sehr komplex...

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Imkerblogs

Königinnenzucht

Die Anbrütermethode

Zuchtrahmen mit Weiselzellenansatz nach 48 Stunden im Anbrüter

Der Monat Mai ist die Zeit der natürlichen Vermehrung der Bienen und damit auch für die Königinnenzucht die richtige Zeit. Die Bienen konnten schon reichlich Futterreserven von der Obst- und Löwenzahnblüte anlegen und die Zahl der Bienen im Bienenvolk erreicht schon bald ihren Höhepunkt.  Dadurch sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein starkes Pflegevolk geschaffen. Der Bienenzüchter hat nun die Wahl zwischen verschiedenen Zuchtmethoden. Für mich hat sich in den letzen Jahren besonders die Anbrütermethode bewährt. Mit dieser Methode kann ich ohne große Vorbereitungen eine Königinnenzucht anlegen. Die Anbrütermethode ist auch besonders dafür geeignet, eine große Anzahl an Königinnen zu züchten, ohne dafür viele Bienenvölker für die Zucht zu opfern. 

Für die Anbrütermethode benötige ich einen Anbrüterkasten und 2 - 3 Zuchtrahmen (35 Weiselnäpfchen) mit dem Nicot-Zuchtsystem und ein starkes Bienenvolk mit mindestens 6 - 8 Brutwaben.  Der Anbrüterkasten ist ein Ruck-Zuck-Kästchen mit 3 Waben und einer seitlichen Öffnung damit die Bienen in den Kasten einziehen können. 

 

Als erstes stecke ich 35 Weiselnäpfchen auf die Weiselnapfhalterungen damit ich für das Umlarven vorbereitet bin. Danach bereite ich den Anbrüterkasten vor und hänge eine Leerwabe gefüllt mit Wasser hinein. Jetzt kann ich mit der Arbeit am Bienenvolk beginnen. Als erstes suche ich die Königin, sperre sie in einen Käfig und hänge den Käfig von oben in den Anbrüterkasten. Jetzt suche ich mir noch die schönste Pollenwabe und eine Futterwabe des Bienenvolkes und hänge sie ebenfalls in den Anbrüterkasten. Auf den Waben darf natürlich keine offene Brut sein, ansonsten würden die Bienen schon da Zellen ziehen.

 

Jetzt kann ich mit dem Abkehren der 6 - 8 Brutwaben beginnen. Da die Königin noch im Anbrüter hängt ziehen die Bienen recht schnell in den Kasten ein. Mit ein klein wenig Rauch kann ich auch noch etwas nachhelfen. Danach wird der Kasten geschlossen und die Königin wieder raus genommen und  dem Bienenvolk zurück gegeben. Der Anbrüter wird jetzt für 3 - 4 Stunden in einen dunklen und kühlen Raum gestellt.

Nach etwa 3 Stunden beginne ich mit dem Umlarven in die Nicot-Weiselnapfbecher. Sobald alle 35 eine Larve erhalten haben werden sie oben in den Anbrüterkasten gehängt und der Kasten kommt wieder in den dunklen, kühlen Raum. Nach 48 Stunden werden die Weiselzellen entnommen und an einem Zuchtrahmen in ein Pflegevolk gehängt. 

Das Pflegevolk sollte mindestens 2 Zargen voll besetzen, besser wären 3 Zargen. Ich nehme 2 offene Brutwaben und 2 Pollen- und Futterwaben in die oberste Zarge. Die Königin wird mit einem Absperrgitter in die unterste Zarge gesperrt. Den Zuchtrahmen mit 10 - 15 Weiselzellen hänge ich zwischen die beiden offenen Brutwaben.

 

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